Mußte denn das so sein, daß das, was des Menschen Glückseligkeit macht, wieder die Quelle seines Elendes würde? Mich vergnügte der Anblick: ich setzte mich auf einen Pflug, der gegenüber stand, und zeichnete die brüderliche Stellung mit vielem Ergetzen. Eine wunderbare Heiterkeit hat meine ganze Seele eingenommen, gleich den süßen Frühlingsmorgen, die ich mit ganzem Herzen genieße. Ich leugne auch nicht, daß die Art noch einige Reize für mich hat. In letzten teil des Briefes seagt Werther: “ … ; mein Freund! in dem Vorsaale wimmelten sechs Kinder von eilf zu zwei Jahren um ein Mädchen von schöner Gestalt, mittlerer Größe, die ein simples weißes Kleid, mit blaßroten Schleifen an Arm und Brust, anhatte. Ich habe bisher die Haushaltung geführt, so ordentlich und sparsam als möglich; allein du wirst mir verzeihen, daß ich dich diese dreißig Jahre her hintergangen habe. – ach könntest du von da die weite Gegend überschauen! Die habe ich denn ohne Widerrede genommen und mir den Überschuß wöchentlich aus der Losung geholt, da niemand vermutete, daß die Frau die Kasse bestehlen würde. Ich sah ihr nach und sah Lottens Kopfputz sich zum Schlage herauslehnen, und sie wandte sich um zu sehen, ach! Konnt' ich nicht vor ihr das ganze wunderbare Gefühl entwickeln, mit dem mein Herz die Natur umfaßt? In dieser Ungewißheit schwebe ich; das ist mein Trost: vielleicht hat sie sich nach mir umgesehen! Kannst du sagen: Das ist! Du solltest sie sehen, diese Augen. – daß sie mich liebt! Er erzählte mir, daß er bei einer Witwe in Diensten sei und von ihr gar wohl gehalten werde. Sie ist eine muntere, heftige Frau von dem besten Herzen. In dem Brief-Roman Die Leiden de jungen Werther, der von Johann Wolfgang Goethe im Jahre 1774 verfasst wurde, schreibt Werther am 30. Und so taumle ich beängstigt. Denn freilich ist es leichter zu sterben, als ein qualvolles Leben standhaft zu ertragen«. – mein Freund – aber ich gehe darüber zugrunde, ich erliege unter der Gewalt der Herrlichkeit dieser Erscheinungen. August 1771 (Thema: Die Leiden des jungen Werther) Inhaltsangabe zum Brief vom 18. Werther beklagt, dass sich seine Liebe von einem Segen zu einem Fluch gewandelt habe. Wie es gegen das Ende ging und sie zu mir sagte: ›bringe mir sie herauf!‹ und wie ich sie hereinführte, die kleinen, die nicht wußten, und die ältesten, die ohne Sinne waren, wie sie ums Bette standen, und wie sie die Hände aufhob und über sie betete, und sie küßte nach einander und sie wegschickte und zu mir sagte: ›sei ihre Mutter!‹ – Ich gab ihr die Hand drauf! Hernach, wenn ich wieder dran denke und mir die Fabel vom Pferde einfällt, das, seiner Freiheit ungeduldig, sich Sattel und Zeug auflegen läßt und zuschanden geritten wird – ich weiß nicht, was ich soll. – »Soll ich Ihr helfen, Jungfer?« sagte ich. Mit welcher Ungeduld ich ihn erwartete, mit welcher Freude ich ihn wiedersah! Ich habe kein Gebet mehr als an sie; meiner Einbildungskraft erscheint keine andere Gestalt als die ihrige, und alles in der Welt um mich her sehe ich nur im Verhältnisse mit ihr. Die arme Leonore! Ich war vorige Woche mir ihr, den Pfarrer von St. zu besuchen; ein Örtchen, das eine Stunde seitwärts im Gebirge liegt. O Wilhelm! Please enable it to continue. Das ist gleich vor dem Orte ein Brunnen, ein Brunnen, an den ich gebannt bin wie Melusine mit ihren Schwestern. Ich fühl's an Lotten, daß sie mich ungern verlöre, und die Kinder haben keinen andern Begriff, als daß ich immer morgen wiederkommen würde. Der Wortwahl von Werther kann man entnehmen, dass er die Geschichte des Mädchens scheinbar nicht erfunden hat. Ich ziehe zurück wie vom Feuer, und eine geheime Kraft zieht mich wieder vorwärts – mir wird's so schwindelig vor allen Sinnen. Ich lief ihnen entgegen, mit einem Schauer faßte ich ihre Hand und küßte sie. In Ordnung und Emsigkeit in Geschäften habe ich wenig seinesgleichen gesehen. Er war mein Vorfahr im Amt, und wie lieb ihm der Baum war, ist nicht zu sagen; mir ist er's gewiß nicht weniger. Hättet ihr das, ihr würdet nicht so eilfertig mit euren Urteilen sein«. Ungefähr eine Stunde von der Stadt liegt ein Ort, den sie WahlheimDer Leser wird sich keine Mühe geben, die hier genannten Orte zu suchen, man hat sich genötigt gesehen, die im Originale befindlichen wahren Namen zu verändern nennen. – Sie wollte ihre Hand zurückziehen, und ich hielt sie fester. Es ist damit wie mit der Liebe. Zwar könntest du mir mit einem verwandten Gleichnisse antworten: wer ließe sich nicht lieber den Arm abnehmen, als daß er durch Zaudern und Zagen sein Leben aufs Spiel setzte? Kannst du sagen: Das ist! Es war alles im Felde; nur ein Knabe von ungefähr vier Jahren saß an der Erde und hielt ein anderes, etwa halbjähriges, vor ihm zwischen seinen Füßen sitzendes Kind mit beiden Armen wider seine Brust, so daß er ihm zu einer Art von Sessel diente und ungeachtet der Munterkeit, womit er aus seinen schwarzen Augen herumschaute, ganz ruhig saß. – Ich erstaunte, als ich fragte, was es für Bücher wären, und sie mir antwortete:Man sieht sich genötigt, diese Stelle des Briefes zu unterdrücken, um niemand Gelegenheit zu einer Beschwerde zu geben. Umsonst strecke ich meine Arme nach ihr aus, morgens, wenn ich von schweren Träumen aufdämmere, vergebens suche ich sie nachts in meinem Bette, wenn mich ein glücklicher, unschuldiger Traum getäuscht hat, als säß' ich neben ihr auf der Wiese und hielt' ihre Hand und deckte sie mit tausend Küssen. Sie sieht Lotten lächelnd an, hebt einen drohenden Finger auf und nennt den Namen Albert zweimal im Vorbeifliegen mit viel Bedeutung. Werther is an opera (drame lyrique) in four acts by Jules Massenet to a French libretto by Édouard Blau, Paul Milliet and Georges Hartmann (who used the pseudonym Henri Grémont). Wenn ihm nur kein Unglück widerfahren ist, ich höre nichts von ihm«. – »Wehe denen«, sagte ich, »die sich der Gewalt bedienen, die sie über ein Herz haben, um ihm die einfachen Freuden zu rauben, die aus ihm selbst hervorkeimen. – »Pfui!« sagte Albert, indem er mir die Pistole herabzog, »was soll das?« – »Sie ist nicht geladen«, sagte ich. – guter Gott von deinem Himmel, alte Kinder siehst du und junge Kinder, und nichts weiter; und an welchen du mehr Freude hast, das hat dein Sohn schon lange verkündigt. vernimmt und lebt.—ach damals, wie oft habe ich mich mit Fittichen Ales, alles bevölkert mit tausendfachen Gestalten; und die Menschen dann sich in Häuslein zusammen sichern und sich annisten und herrschen in ihrem Sinne über die weite Welt! Geniste, das den dürren Sandhügel hinunter wächst, mir das innere, Er will mir wohl, und ich vermute, das ist Lottens Werk mehr als seiner eigenen Empfindung; denn darin sind die Weiber fein und haben recht; wenn sie zwei Verehrer in gutem Vernehmen mit einander erhalten können, ist der Vorteil immer ihr, so selten es auch angeht. Ich habe – ich weiß nicht. – Pfui! Sie bejahte es, und indem sie dem ältesten einen halben Weck gab, nahm sie das kleine auf und küßte es mit aller mütterlichen Liebe. September • Am 10. Read more to see three easy steps to get better service if you need to call flight service. – und, Wilhelm! War unser Umgang nicht ein ewiges Weben von der feinsten Empfindung, dem schärfsten Witze, dessen Modifikationen, bis zur Unart, alle mit dem Stempel des Genies bezeichnet waren? Die Stadt selbst ist unangenehm, dagegen rings umher eine unaussprechliche Schönheit der Natur. Es ist so schön um Werther herum, dass er das Bild was sich ihm eröffnet festhalten möchte, aber gleichzeitig ist er so sehr fasziniert von ihr, dass er gar nicht zum Pinsel greifen kann; Durch die Schönheit der Natur fühlt Werther die Gegenwart des Allmächtigen Ich lese in ihren schwarzen Augen wahre Teilnehmung an mir und meinem Schicksal. Leb' wohl, Lotte! August 1771 - Werther zieht Parallelen zu seiner Liebe und der Natur. Aus Orte der Utopie. Soll ich das Torheit nennen oder Verblendung? Wenn er dann schließlich aufwacht und merkt, dass sie nicht bei ihm ist, wird ihm bewusst, dass sie für ihn unerreichbar ist. Mariane wollt' es ihr abnehmen: »nein!« rief das Kind mit dem süßesten Ausdrucke,« nein, Lottchen, du sollst zuerst trinken!« – ich ward über die Wahrheit, über die Güte, womit sie das ausrief, so entzückt, daß ich meine Empfindung mit nichts ausdrücken konnte, als ich nahm das Kind von der Erde und küßte es lebhaft, das sogleich zu schreien und zu weinen anfing. Ich gehe«, fuhr ich fort, »ich gehe willig, und doch, wenn ich sagen sollte auf ewig, ich würde es nicht aushalten. Die Gestalt meiner Mutter schwebt immer um mich, wenn ich am stillen Abend unter ihren Kindern, unter meinen Kindern sitze und sie um mich versammelt sind, wie sie um sie versammelt waren. Wie viele gehn vorüber, ohne eine Spur hinter sich zu lassen, wie wenige setzen Frucht an, und wie wenige dieser Früchte werden reif! Wechseln zu: Navigation, Suche. Was ahnen Sie? Leb' wohl, Albert! – Albert fiel ihr um den Hals und küßte sie und rief: »wir sind es! Es ist doch gewiß, daß in der Welt den Menschen nichts notwendig macht als die Liebe. »Wer sich das nur täglich sagte«, rief ich aus,« du vermagst nichts auf deine Freunde, als ihnen ihre Freuden zu lassen und ihr Glück zu vermehren, indem du es mit ihnen genießest. Ach das engt das ganze Herz so ein. – »wir werden uns wieder sehen« rief ich, »wir werden uns finden, unter allen Gestalten werden wir uns erkennen. Die Gefahr läßt sich nicht auslernen! »sie stand auf, und ich ward erweckt und erschüttert, blieb sitzen und hielt ihre Hand. Adieu! Das ist wohl gesagt, und – bald gesagt. Die alberne Figur, die ich mache, wenn in Gesellschaft von ihr gesprochen wird, solltest du sehen! Wenn wir uns selbst fehlen, fehlt uns doch alles. Ich habe gestern eine wunderbare Szene mit ihm gehabt. Tu' ich's jetzt nicht, so geschäh' es niemals. Hätte er gewartet, bis seine Kräfte sich erholt, seine Säfte sich verbessert, der Tumult seines Blutes sich gelegt hätten: alles wäre gut gegangen, und er lebte bis auf den heutigen Tag!‹«. – ich hatte indes der Frau Pfarrerin meine Höflichkeiten gemacht. Du hättest sie sehen sollen, wie sie den Alten beschäftigte, wie sie ihre Stimme erhob, um seinen halb tauben Ohren vernehmlich zu werden, wie sie ihm von jungen, robusten Leuten erzählte, die unvermutet gestorben wären, von der Vortrefflichkeit des Karlsbades, und wie sie seinen Entschluß lobte, künftigen Sommer hinzugehen, wie sie fand, daß er viel besser aussähe, viel munterer sei als das letztemal, da sie ihn gesehn. Und dann, so eingeschränkt er ist, hält er doch immer im Herzen das süße Gefühl der Freiheit, und daß er diesen Kerker verlassen kann, wann er will. Selbst diese Anstrengung, jene unsäglichen Gelüste zurückzurufen, wieder auszusprechen, hebt meine Seele über sich selbst und läßt mich dann das Bange des Zustandes doppelt empfinden, der mich jetzt umgibt. Es war mir so wohl in seiner Gegenwart. Lieber! Ich weiß nie, wie mir ist, wenn ich bei ihr bin; es ist, als wenn die Seele sich mir in allen Nerven umkehrte. August. schwellende Lebenswonne zu trinken und nur einen Augenblick in der – »Sie haben übel getan«, sagte Lotte. Und im Grunde hast du recht. Lotte trat hinein und setzte sich, Albert neben sie, ich auch; doch meine Unruhe ließ mich nicht lange sitzen; ich stand auf, trat vor sie, ging auf und ab, setzte mich wieder: es war ein ängstlicher Zustand. Dezembers. Mich liebt! – ich fand so viel Charakter in allem, was sie sagte, ich sah mit jedem Wort neue Reize, neue Strahlen des Geistes aus ihren Gesichtszügen hervorbrechen, die sich nach und nach vergnügt zu entfalten schienen, weil sie an mir fühlte, daß ich sie verstand. Bin ich jetzt nicht auch aktiv, und ist's im Grunde nicht einerlei, ob ich Erbsen zähle oder Linsen? Der Brief vom 18. Es ist wunderbar: wie ich hierher kam und vom Hügel in das schöne Tal schaute, wie es mich rings umher anzog. Ach, daß die Freundin meiner Jugend dahin ist, ach, daß ich sie je gekannt habe! – dann der ehrliche Albert, der durch keine launische Unart mein Glück stört; der mich mit herzlicher Freundschaft umfaßt; dem ich nach Lotten das Liebste auf der Welt bin! Die kleine Mauer, die oben umher die Einfassung macht, die hohen Bäume, die den Platz rings umher bedecken, die Kühle des Orts; das hat alles so was Anzügliches, was Schauerliches. August. »Wer ist Albert?« sagte ich zu Lotten, »wenn's nicht Vermessenheit ist zu fragen«. August • Am 22. Und Gott, welch ein Gespräch! Bester Freund, was ist das Herz des Menschen! – sie ward rot über und über. (Auch im allerersten Brief … Ich liebe die Subordination nicht sehr, und wir wissen alle, daß der Mann noch dazu ein widriger Mensch ist. We're sorry but pausenhof.de doesn't work properly without JavaScript enabled. Armer Tor! Ihr steht so gelassen, so ohne Teilnehmung da, ihr sittlichen Menschen, scheltet den Trinker, verabscheut den Unsinnigen, geht vorbei wie der Priester und dankt Gott wie der Pharisäer, daß er euch nicht gemacht hat wie einen von diesen. Schwach genug! Das vorige war auch nicht besser«. – »Morgen, denke ich«, versetzte sie scherzend. Wieder mehr in Ahnung und dunkler Begier als in Darstellung und lebendiger Kraft. Er kommt erst von Akademien dünkt sich eben nicht weise, aber glaubt doch, er wisse mehr als andere. Das erstenmal, als ich durch einen Zufall an einem schönen Nachmittage unter die Linden kam, fand ich das Plätzchen so einsam. Es vergeht kein Tag, daß ich nicht eine Stunde da sitze. Wie kann der kalte, tote Buchstabe diese himmlische Blüte des Geistes darstellen! Sag' du: ›das ist zu hart! Wo ich neulich mit meiner Erzählung geblieben bin, weiß ich nicht mehr; das weiß ich, daß es zwei Uhr des Nachts war, als ich zu Bette kam, und daß, wenn ich dir hätte vorschwatzen können, statt zu schreiben, ich dich vielleicht bis an den Morgen aufgehalten hätte. Bester Freund, was ist das Herz des Menschen! Lotte setzte sich aufs Mäuerchen, wir standen vor ihr. (Auch im allerersten Brief hat … Abgründe lagen vor mir, und Wetterbäche stürzten herunter, die Flüsse – ich wußte alles, was ich jetzt weiß, ehe Albert kam; ich wußte, daß ich keine Prätension an sie zu machen hatte, machte auch keine – das heißt, insofern es möglich ist, bei so viel Liebenswürdigkeit nicht zu begehren – und jetzt macht der Fratze große Augen, da der andere nun wirklich kommt und ihm das Mädchen wegnimmt. Ich schnitt ihnen das Abendbrot, das sie nun fast so gern von mir als von Lotten annehmen, und erzählte ihnen das Hauptstückchen von der Prinzessin, die von Händen bedient wird. – »ich habe«, sagte sie, »meinem Philipps das Kleine zu halten gegeben und bin mit meinem Ältesten in die Stadt gegangen, um weiß Brot zu holen und Zucker und ein irden Breipfännchen«. Nach einem Wege von anderthalb Stunden kamen wir gegen die Stadt zurück, an den Brunnen, der mir so wert und nun tausendmal werter ist. – der alte M. ist ein geiziger, rangiger Filz, der seine Frau im Leben was Rechts geplagt und eingeschränkt hat; doch hat sich die Frau immer durchzuhelfen gewußt. Und nun! Zu Beginn ist es eine normale Diskussion zum Thema Selbstmord. Aber auch im gemeinen Leben ist's unerträglich, fast einem jeden bei halbweg einer freien, edlen, unerwarteten Tat nachrufen zu hören: ›der Mensch ist trunken, der ist närrisch!‹ Schämt euch, ihr Nüchternen! – die zwei ältesten Knaben waren hinten auf die Kutsche geklettert, und auf mein Vorbitten erlaubte sie ihnen, bis vor den Wald mitzufahren, wenn sie versprächen, sich nicht zu necken und sich recht festzuhalten. Dich zu verlassen, den ich so liebe, von dem ich unzertrennlich war, und froh zu sein! 31. Kaum waren wir da angelangt, als Lotte beschäftigt war, einen Kreis von Stühlen zu stellen und, als sich die Gesellschaft auf ihre Bitte gesetzt hatte, den Vortrag zu einem Spiele zu tun. Ich habe gestern eine wunderbare Szene mit ihm gehabt. Alle Begier schweigt in ihrer Gegenwart. Wie bei den immer weiderkehrenden Mekmalen festgetsellt, beschreibt Werther die Natur hier sehr detailreich mit all ihren Formen und Farben. Weil sie mir nicht ganz anstand, so blieb ich unter einem Vorwande zurück. Denn, unter uns, seit ich angefangen habe zu schreiben, war ich schon dreimal im Begriffe, die Feder niederzulegen, mein Pferd satteln zu lassen und hinauszureiten. So bin ich dort. Page last updated on April 2003. Sie ist wieder in der Stadt bei einer Freundin. Und doch – wenn sie von ihrem Bräutigam spricht, mit solcher Wärme, solcher Liebe von ihm spricht – da ist mir's wie einem, der aller seiner Ehren und Würden entsetzt und dem der Degen genommen wird. Wilhelm, es ist so, und ich murre nicht, die Blüten des Lebens sind nur Erscheinungen! Es donnerte abseitwärts, und der herrliche Regen säuselte auf das Land, und der erquickendste Wohlgeruch stieg in aller Fülle einer warmen Luft zu uns auf. Ich kehre in mich selbst zurück, und finde eine Welt! Multinational Text Products: Current Conditions Marine & Buoy Reports Tides Online Surface Weather Satellite Radar Upper Air. – ich fragte nach dem Ältesten, und sie hatte mir kaum gesagt, daß er sich auf der Wiese mit ein paar Gänsen herumjage, als er gesprungen kam und dem Zweiten eine Haselgerte mitbrachte. Der Brief vom 10. Hätt' ich gedacht, als ich mir Wahlheim zum Zwecke meiner Spaziergänge wählte, daß es so nahe am Himmel läge! Das bestärkte mich in meinem Vorsatze, mich künftig allein an die Natur zu halten. Ob das Vermessenheit ist oder Gefühl des wahren Verhältnisses? Inhalt: > Abbringen vom Suizid > Verweis auf Verstand (Aufklärungsgedanke) > Gott als Schöpfer des Lebens < > Suizid > Lotte nicht die Einzige Lieber Werther! Du wirst mir also nicht übelnehmen, wenn ich dir dein ganzes Argument einräume und mich doch zwischen dem Entweder-Oder durchzustehlen suche. Es war sehr schwül, und die Frauenzimmer äußerten ihre Besorgnis wegen eines Gewitters, das sich in weißgrauen, dumpfichten Wölkchen rings am Horizonte zusammenzuziehen schien. Wer teil an Lottens Beifalle hat, wird es gewiß an seinem Herzen fühlen, wenn er diese Stelle lesen sollte, und sonst braucht es ja niemand zu wissen. Ich bitte dich, lieber Wilhelm, es war gewiß nicht auf dich geredet, wenn ich die Menschen unerträglich schalt, die von uns Ergebung in unvermeidliche Schicksale fordern. August Lyrics. Schon manche Träne hab' ich dem Abgeschiedenen in dem verfallenen Kabinettchen geweint, das sein Lieblingsplätzchen war und auch meines ist. und das Moos, das meinem harten Felsen seine Nahrung abzwingt, und das – Ich sah Lotten an und fühlte alles, was ich an ihr habe. Nicht die große, Abgrund des ewig offenen Grabes. Trunkenheit! – folgt der Mensch, so gibt's einen brauchbaren jungen Menschen, und ich will selbst jedem Fürsten raten, ihn in ein Kollegium zu setzen; nur mit seiner Liebe ist's am Ende und, wenn er ein Künstler ist, mit seiner Kunst. – Gute Nacht! Ein Mensch, der über dem Schrecken, daß Feuer sein Haus ergriffen hat, alle Kräfte gespannt fühlt und mit Leichtigkeit Lasten wegträgt, die er bei ruhigem Sinne kaum bewegen kann; einer, der in der Wut der Beleidigung es mit sechsen aufnimmt und sie überwältig, sind die schwach zu nennen? Waren nicht meine übrigen Verbindungen recht ausgesucht vom Schicksal, um ein Herz wie das meine zu ängstigen? Der Segen Gottes ruht über dir und der Geist deiner Mutter!« »Wenn Sie sie gekannt hätten«, sagte sie, indem sie mir die Hand drückte, – »sie war wert, von Ihnen gekannt zu sein!« – ich glaubte zu vergehen. google_color_text = "333333"; – Ich blickte hinab und sah, daß Malchen mit einem Glase Wasser sehr beschäftigt heraufstieg. August aus Die Leiden des jungen Werthers von Göthe aus der Epoche des Sturm und Drang beschreibt Werther seine inzwischen veränderte Gefühlswelt, die … Sie lief hin zu ihm, nötigte ihn sich niederzulassen, indem sie sich zu ihm setzte, brachte viele Grüße von ihrem Vater, herzte seinen garstigen, schmutzigen jüngsten Buben, das Quakelchen seines Alters. Unglücklicher! Leidos Flight Service has made changes that affect those who choose to call. Wie wohl ist mir's, daß mein Herz die simple, harmlose Wonne des Menschen fühlen kann, der ein Krauthaupt auf seinen Tisch bringt, das er selbst gezogen, und nun nicht den Kohl allein, sondern all die guten Tage, den schönen Morgen, da er ihn pflanzte, die lieblichen Abende, da er ihn begoß, und da er an dem fortschreitenden Wachstum seine Freude hatte, alle in einem Augenblicke wieder mitgenießt. »Albert ist ein braver Mensch, dem ich so gut als verlobt bin«. – Besitz! – »Wir wollen fort«, sagte sie, »es wird Zeit«. Ich hab' in meinem Leben die dringende Begierde und das heiße, sehnliche Verlangen nicht in dieser Reinheit gesehen, ja wohl kann ich sagen, in dieser Reinheit nicht gedacht und geträumt. Gewiß, du hast recht, Bester, der Schmerzen wären minder unter den Menschen, wenn sie nicht – Gott weiß, warum sie so gemacht sind! – ›Du versprichst viel, meine Tochter', sagte sie, ›das Herz einer Mutter und das Aug' einer Mutter. – dort das Wäldchen! WERTHER (to the peasant) So, this is the Bailli's house here? (alone, Werther gets further into the yard and stops in front of the fountain.) Du verstehst mich. Nein, mein Herz ist so verderbt nicht! Vergebens, daß der gelassene, vernünftige Mensch den Zustand Unglücklichen übersieht, vergebens, daß er ihm zuredet! Sie schränkt nur ein, beschneidet die geilen Reben‹ etc. eine kleine Welt in ein schmähliches Grab. Ich stand auf der Terrasse unter den hohen Kastanienbäumen und sah der Sonne nach, die mir nun zum letztenmale über dem lieblichen Tale, über dem sanften Fluß unterging.
2020 werther brief 18 august text